Man muss schon tüchtig Werbung machen, damit die Uromamas und -papas, die kein Internet haben,
ihre heißen Liebesbriefe mal wieder per Hand schreiben und dafür so viele Briefmarken benötigen,
wie zu diesem Anlass ausgegeben werden. Dass jemand noch mit dem Federhalter schreibt und die
Episteln per Brieftaube befördert werden, kommt nicht mehr so häufig vor, aber vielleicht haben sie
das bei Japans Post noch nicht so richtig mitbekommen.
Lassen Sie sich nicht von dem Design im Luftpostbrief-Look täuschen:
Die zwei- und dreistelligen Portosätze taugen nur noch fürs Inland, wo freilich Eisbären,
Riesenkakteen und Windmühlen nur in Zoo und Disneyland heimisch sind.
Eine Premiere ist die Darstellung von Regen, den es in Japan tatsächlich gibt, und nicht zu knapp.
